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Geschäftszeiten: 8.00 – 12.00 und 13.00 – 17.00 Uhr

Wollwerkstatt Huber

Walkwaren oder Strickwaren: Was ist der Unterschied?

Strickwaren bestehen aus Maschen. Walkwaren sind gestrickte Wollteile aus reiner Schurwolle, die danach mit Wärme, Reibung und Wasser kontrolliert verfilzt, also gewalkt, werden. Dadurch werden sie dichter, wetterschützender und bleiben trotzdem atmungsaktiv.

Was ist Strick?

Bei Strickwaren wird die Wolle zu Maschen gestrickt. Das Gewebe bleibt locker und luftig. Strickwaren sind dadurch weich und elastisch, aber weniger dicht als gewalkte Teile.

Was ist Walk?

Walken ist ein altes Veredelungsverfahren für reine Schurwolle. Durch Wärme, Reibung und Wasser verhaken sich die feinen Schuppen der Wollfasern ineinander und verfilzen kontrolliert, ganz ohne chemische Zusätze. So entsteht ein dichter, robuster Stoff, der Walkstoff.

So entsteht ein Walkprodukt bei Huber

  1. Stricken: Walkfäustlinge, Walksocken und andere Teile werden zuerst auf mechanischen Strickmaschinen gestrickt. Sie sind danach bewusst deutlich größer als das fertige Produkt.
  2. Walken: Mit Wärme, Reibung und reinem Wasser wird die Wolle verfilzt. Die Teile ziehen sich dabei auf ihre endgültige Größe zusammen.
  3. Soft-Walk: Das bei Huber entwickelte Soft-Walk-Verfahren macht den Walk besonders weich und gibt ihm eine attraktive Oberfläche.

Die Unterschiede im Überblick

EigenschaftStrickWalk
AufbauMaschen, locker und luftigGestrickt und anschließend verfilzt, dicht
WärmeWärmt, aber lässt mehr Luft durchEingeschlossene Luftpolster isolieren besonders gut
WetterWenig Schutz vor Wind und NässeWind- und wasserabweisend, trotzdem atmungsaktiv
HaltbarkeitGutSehr strapazierfähig und formstabil

Wann passt was?

Strickwaren eignen sich für leichte, weiche Kleidung für den Alltag, zum Beispiel Pullover und Gilets. Walkwaren sind die richtige Wahl, wenn es kalt, windig oder nass ist: Walkfäustlinge und Handschuhe, Walksocken und Walkjacken begleiten durch Winter, Berg und Alltag.

Mehr zum Verfahren lesen Sie im Artikel Walken – die alte Kunst, Wolle stark, warm und wetterfest zu machen. Hinweise zum Waschen finden Sie unter Pflegehinweise.

Häufige Fragen

Was bedeutet Walken?

Walken ist ein altes Veredelungsverfahren für reine Schurwolle, bei dem die Fasern durch Wärme, Reibung und Wasser kontrolliert verfilzen. Es entsteht ein dichter, wärmender und strapazierfähiger Stoff.

Ist Walk wärmer als Strick?

Beim Walken werden kleine Lufteinschlüsse in die Wolle gebracht. Diese Luftpolster isolieren gegen Kälte, deshalb sind gewalkte Teile bei Wind und Kälte besonders wärmend.

Welche Produkte von Huber sind gewalkt?

Die Leitprodukte sind Walkfäustlinge und Walksocken. Dazu kommen Walkjacken und weitere Walkwaren. Alle Produkte bestehen aus Schurwolle und werden in Österreich gefertigt.

Woher kommt die Wolle?

Die verwendete reine Schurwolle stammt aus Spinnereien in Tirol und Salzburg. Gefertigt wird in Pruggern im steirischen Ennstal. Mehr dazu auf der Seite Über uns.